Einführung Vikar Fiedler 2020

Sebastian Fiedler wurde in einem festlichen Gottesdienst in sein zweieinhalbjähriges Vikariat eingeführt. Während dieser Zeit steht ihm Pfarrer Christian Simon als Mentor stets zur Seite.

Der junge Vikar wird erst unter Anleitung und dann selbstständig sämtliche Aufgaben eines Pfarrers übernehmen, unter anderem wird er Gottesdienste, Taufen oder Beerdigungen abhalten, er wird Unterricht halten und Besuche machen. Im Anschluss folgt jeweils eine genaue Reflexion.

Mit Bauch am Board

Pfarrer Simon blickt voll Zuversicht auf die kommenden zweieinhalb Jahre. Im Gottesdienst zeigte er ein Bild von zwei lächelnden Kindern, die bäuchlings auf einem Longboard aufeinander liegen und mit Sturzhelmen in voller Fahrt davon brausen. Simon stellt fest: „Sie sehen aus, als würden sie fliegen.“ Und in Anlehnung daran hofft er, dass auch er und sein „Schützling“ in dieser Zeit so viel Spaß haben werden wie die beiden Kinder und sie ebenfalls „fliegen lernen“.

Sebastian Fiedler stammt aus dem Landkreis Hof und hatte das Nürnberger Land als Wunschregion angegeben, als es nach seinem evangelischen Theologiestudium in Neuendettelsau darum ging, seine praktische Ausbildung in einer Kirchengemeinde zu absolvieren. Während seines Studiums war er außerdem in Münster sowie in Wien für ein paar Semester. Der 28-jährige Oberfranke freut sich darauf, die Gläubigen, die Kirchengemeinde und den ganzen Ort kennenzulernen. Daher antwortete er auf die Frage, ob er verspräche, seine ihm anvertrauten Aufgaben gewissenhaft zu übernehmen, laut und deutlich: „Ja, mit Gottes Hilfe.“

Musik und Kaffee

Die musikalische Umrahmung erfolgte durch den Kirchenchor Velden, an der Orgel war mit dynamischen wie ungewohnten Registerwechseln Hans Kolb zu hören. Zu diesem besonderen Anlass folgte direkt nach dem Gottesdienst die Einladung zum Kirchencafé im Gemeindehaus gegenüber. Dort kamen die Gäste gerne mit Fiedler ins Gespräch. (https://n-land.de/lokales/velden/kirchengemeinde-velden-hat-neuen-vikar; Petra Meyer)